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VIKZ-Iftar: Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

09. Juni 2017

Die Iftar-Abende anlässlich des Fastenmonats Ramadan haben eine lange Tradition beim Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Am vergangenen Donnerstagabend begrüßte Mehmet Duran, Präsident des VIKZ, die zahlreich erschienenen Gäste zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Villa Hahnenburg.

Eine Vielzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und des öffentlichen Lebens folgten der Einladung. Unter ihnen der türkische Generalkonsul Hüseyin Emre Ergin, der Ehrenfelder Bürgermeister Josef Wirges, der Vorsitzende der DITIB Prof. Dr. Nevzat Aşıkoğlu, der Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz Helmut Wiesmann, der Evangelischen Kirche im Rheinland Dr. Beate Sträter und der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln Gerald Beyroldt, sowie Landtagsabgeordnete, Kölner Stadträte und weitere Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften.

Während seiner Iftar-Ansprache dankte Mehmet Duran den Gästen und berichtete über die vielen aktuellen Tätigkeiten und Projekte des VIKZ. Er unterstrich die Bedeutung des Ramadan in der muslimischen Gemeinschaft. Ferner hob er hervor, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt nur gemeinsam gemeistert werden könne:

„Wir werden leider auch in unserer Gesellschaft mit Ereignissen konfrontiert, die uns tief traurig machen. Gesellschaftliche Polarisierung, Diskriminierung, Hassreden, Angriffe auf unschuldige Menschen und Gotteshäuser betrüben uns sehr. Wir verurteilen jedwede Gewalt und Terror. Gewalt darf keine Rechtfertigung haben. Keiner hat das Recht durch Missbrauch der Religion den gesellschaftlichen Frieden zu stören. Gegen die gesellschaftliche Polarisierung und Auseinanderdriften können wir nur gemeinsam mit Solidarität entgegentreten. Die gesellschaftliche Pluralität ist unseres Erachtens keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung. Als VIKZ sind wir stets bemüht, durch unsere vielfältige Arbeit unseren Beitrag für das friedliche Zusammenleben zu leisten.“

Im Anschluss an die Grußworte begingen alle Gäste das gemeinsame Fastenbrechen und nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche.