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Pressemitteilung

04. September 2026

Mit Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass unter Verweis auf ein in der Türkei laufendes strafrechtliches Ermittlungsverfahren in einigen Presse- und Medienorganen sowie auf sozialen Plattformen eine Verleumdungskampagne gegen unseren Verband geführt wird, die auf ungerechtfertigten und unbegründeten Behauptungen beruht. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns veranlasst, diese Erklärung abzugeben, um die türkischen und deutschen Behörden, unsere geschätzten ehrenamtlich Engagierten sowie sämtliche Teile der Öffentlichkeit sachgerecht und zutreffend zu informieren.

Der im Jahr 1973 in Köln gegründete Verband der Islamischen Kulturzentren e. V. (VIKZ) hat im Jahr 2015 ein neues und umfassendes Projekt für einen Zentralgebäudekomplex initiiert, um insbesondere der in Deutschland lebenden muslimischen Gemeinschaft, Angebote in den Bereichen Bildung, Unterbringung und kulturelle Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Nach vollständiger Fertigstellung des Projekts ist vorgesehen, einen Gebetsraum mit einer Kapazität von 881 Personen, ein Schülerwohnheim mit 231 Betten, eine öffentlich zugängliche Bibliothek sowie Konferenz- und Veranstaltungsräume bereitzustellen. Diese Einrichtungen sollen insbesondere den rund 3 Millionen Menschen türkischer Herkunft und den etwa 7 Millionen Muslimen in Deutschland, darüber hinaus jedoch allen Menschen, die entsprechende Angebote benötigen, offenstehen.

In diesem Zusammenhang:

  • 2015 - Erwerb eines Grundstücks von dem traditionsreichen Kölner Immobilienunternehmen Lammerting im Stadtteil Müngersdorf zum Kaufpreis von 6,5 Millionen Euro;
  • 2017 Beschluss des entsprechenden Bebauungsplans durch den Rat der Stadt Köln;
  • 2022 Beginn mit der Umsetzung des Bauvorhabens nach Erteilung der offiziellen Baugenehmigung;
  • 2024 Fertigstellung des Rohbaus.

Unter Mitwirkung und mit Unterstützung unserer ehrenamtlich Engagierten waren mit Stand Juli 2026 rund 70 Prozent des Projekts fertiggestellt und bereits in Betrieb genommen.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 37,5 Millionen Euro. Hiervon werden 84 Prozent durch Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 26 Jahren und 16 Prozent aus Eigenmitteln, insbesondere aus Spenden, Sachleistungen und ehrenamtlicher Arbeit, finanziert.

Die Kreditfinanzierung wurde in rechtmäßiger Weise über die Sparkasse, sowie über die Volksbank, bereitgestellt.

Die Kosten für Ausstattung, Infrastruktur und Innenausbau des Gebäudes werden durch ordnungsgemäß geleistete Spenden von in Deutschland lebenden Muslimen sowie durch ehrenamtliche Beiträge gedeckt.

Unser Verband besitzt nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland den Status eines gemeinnützigen Vereins. Sämtliche Saldenlisten, Jahresabschlüsse und Bilanzen unserer Organisation werden durch Flick Gocke Schaumburg (FGS), eine der führenden unabhängigen deutschen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften, geprüft. Die erstellten Steuererklärungen werden regelmäßig den zuständigen deutschen Finanzbehörden sowie den jeweils zuständigen öffentlichen Stellen vorgelegt.

Wie vorstehend transparent dargelegt wurde, ist zu keinem Zeitpunkt – weder auf offiziellem noch auf inoffiziellem Wege – auch nur ein einziger Cent aus der Türkei in dieses Projekt geflossen.

Wir fordern diejenigen, die derartige Behauptungen aufstellen, ausdrücklich dazu auf, hierfür konkrete und rechtlich belastbare Beweise vorzulegen.

Dieses Bildungs- und Kulturzentrum wurde durch die Arbeit, den persönlichen Einsatz, die materiellen Beiträge und die Gebete von Millionen Menschen ermöglicht. Gegen diejenigen, die dennoch versuchen, dieses Projekt und unseren Verband in verantwortungsloser Weise zu diffamieren, werden wir sämtliche erforderlichen rechtlichen Schritte sowohl vor den zuständigen türkischen als auch vor den deutschen Justizbehörden einleiten.

Dies bringen wir der Öffentlichkeit respektvoll zur Kenntnis.

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