Ruhr Nachrichten, 16.01.1990 |
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KARLSTADT (MM) 2,3 Millionen DM kostet der Bau des islamischen Kulturzentrums in der Schönerstraße in Karlstadt, wo-bei die Baukosten für das weitere--geplante Gebäude noch nicht eingerechnet sind, erklärt Asim Ba-stürk Schatzmeister im Verband Islamischer Kulturzentren in Karl-stadt. "Ein Großteil wurde aus Spenden finanziert", erläutert Vor-beter Nihat Bicer, allerdings mußten auch Kredite aufgenommen werden So weit wie möglich wurden die Arbeiten durch Eigenleistung er-ledigt. Rund 40 Prozent des Baus, schätzt Asim Bastürk sind in Ei-genregie durch die Mitglieder des Verbandes entstanden, wobei Hel-fer aus dem ganzen Bundesgebiet mit angepackt haben. Bundesweit gehören dem Verband, dessen Hauptsitz sich in Köln befindet, etwa 300 Mitgliedsgemeinden an. Die Kacheln im Gebetsraum, die eine Fläche von 130 Quadratme-tern bedecken, hat Osman Cakma-nus aus Karlstadt in unzähligen Stunden nach Feierabend und an den Samstagen verlegt, führt Bicer als Beispiel für den Einsatzwillen und das Engagement der Karlstäd-ter Mitglieder im Verband Islami-scher Kulturzentren an, dem 76 Mitglieder angehören. Ein türkischer Architekt, Nejdet Demirgülle, hat den Planentwurf erstellt, die Bauleitung lag in den Händen des Karlburger Planungs-büros Doris Ruf. Fast alle Aufträge wurden an hiesige Unternehmen vergeben, erklärt Bicer. |
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