Anzeigenblatt, 03.04.1996 |
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| (mari) Der Karlstadter Ableger des Verbandes der islamischen
Kulturzentren mit Hauptsitz in Köln fiebert dem Pfingstsonntag entgegen.
An diesem Tag wird in Karlstadt Unterfrankens erste Mo-schee offiziell
ihrer Bestimmung übergeben.
Noch laufen die letzten Arbei-ten des rund 2.3 Millionen teuren Projekts auf Hochtouren, das Übrigens ohne Zuschüsse ganz al-leine von den rund 80 Mitgliedern zählenden Verbandes getragen wird. Architekt ist ein Landsmann aus Köln, Demit Gülle. So manch ein Mitglied verzich-tete seit Baubeginn im Juni 1994 auf seinen Heimaturlaub und krempelte stattdessen lieber die Hemdsärmel hoch und packte mit an. Wo man die Arbeiten mit eige-nen Leuten verrichten konnte, ha-be man auf Fremdfirmen verzich-tet, erklärt Vorbeter Nihat Bicer. In den letzten Wochen wurde vor allem im Inneren der Mosche gearbeitet. Der Altarraum wurde mit handbemalten Fliesen (sie stammen aus der Türkei) von ei-genen Fachleuten ausgeschmückt (siehe Foto). Es fehlen noch die marmornen Treppenstufen und die Verkleidung der Kanzel. Auch die für eine Moschee so typischen Teppiche werden schon bald ge-liefert. Denn im Gegensatz zu un |
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