Gebetskalender

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Tätigkeitsbereiche

In erster Linie arbeitet der Verband für die religiösen Bedürfnisse der in Deutschland lebenden Muslime und unterstützt sie in alltäglichen religiösen Fragen. Daneben hat der Verband sein Angebot um soziale und kulturelle Dienste erweitert.

Religiöse Dienste

Zu den religiösen Aufgaben des Verbandes und seiner Mitgliedsvereine gehört es, erstens Räumlichkeiten zur Verrichtung der täglichen rituellen Gebete bereit zu stellen; zweitens Freitags- und Festtagsgebete abzuhalten, Vorträge und die Organisation der Hadschreise durchzuführen; drittens die religiöse Bildungsarbeit für muslimische Kinder und Jugendliche anzubieten und viertens Imame und weibliche Hodschas (Theologinnen) für den Verband und seine Mitgliedsvereine in Deutschland auszubilden.

Soziale Dienste

Der Verband bietet seinen Mitgliedern und allen Interessierten auch soziale und kulturelle Dienste. Er engagiert sich im Bereich der schulischen, beruflichen und akademischen Förderung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang bieten der Verband und seine Mitgliedsvereine breitflächig schulische Unterstützung an, insbesondere Hausaufgaben-, Nachhilfe-, Deutsch- und Computerkurse. Damit bezweckt der Verband den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen zu stärken und somit zur besseren Integration dieser in die deutsche Gesellschaft beizutragen. Auch möchte der Verband mit seinen Angeboten die Jugendlichen zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen.   

Feierlichkeiten

Neben den verschiedenen Kursen bietet der Verband seinen Mitgliedern und auch anderen Interessenten die Möglichkeit, in seinen Gemeinden verschiedene Feierlichkeiten wie Hochzeiten, Verlobungen und Beschneidungsfeste (sünnet merasimi) nach islamischem Ritus zu veranstalten.

VIKZ gGmbH

Ein weiteres Angebot des Verbandes an seine Mitglieder ist die Bestattungshilfe durch die eigens hierfür gegründete „VIKZ gGmbH“. Der Bestattungsfonds leistet den Verbliebenen in ihren Trauertagen Beistand, kümmert sich bei Bedarf um die Überführung in die Herkunftsländer und eine den religiösen Riten entsprechende Bestattung verstorbener Muslime.

KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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