Gebetskalender

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Salah

Als Salah (namaz) bezeichnet man das islamische rituelle Gebet, das fünfmal täglich zu bestimmten Gebetszeiten festgeschrieben ist. Das rituelle Gebet folgt einem bestimmten Ablauf und körperlichen Haltungen (Stehen, Verbeugen, Niederwerfen) und unterscheidet sich gänzlich von einer Dua (Bittgebet). Beim rituellen Gebet wenden sich die Muslime in  Richtung der Qibla (Gebetsrichtung nach Kaaba). Das rituelle Gebet erfordert eine vorangehende rituelle Waschung (wudu, abdest).

Gebetszeiten

Die Gebetszeiten richten sich im Allgemeinen nach der Stellung der Sonne, die heutzutage astronomisch berechnet werden können. Damit sind Gebetszeiträume erfasst, innerhalb derer es gilt, das jeweilige Gebet zu verrichten. Der Beginn einer Gebetszeit bestimmt zugleich das Ende des vorangehenden Gebetes. Insgesamt gibt es 40 Rekats (Gebetseinheiten) täglich, 20 davon Sunna (auf freiwilliger Basis) und 20 Rekats mit Pflichtcharakter (farz/waschib).

 

Gebet Sunna Fard Sunna

Witr

wadschib

Morgengebet

Sabah namazi

2 2    

Mittagsgebet

Öğle namazi

4 4 2  

Nachmittag

Ikindi

4 4    

Abend

Akşam

  3 2  

Nacht

Yatsı

4 4 2 3

Rituelle Waschung (wudu, abdest)

Die rituelle Waschung ist erforderlich für den Salah. Dabei werden bestimmte Körpergliedmaßen gewaschen, wie Hände und Arme, das Gesicht, die Füße und die Kopfhaut wird benetzt.

KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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