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VIKZ verurteilt jedwede Gewalt

Tagtäglich erhalten wir Nachrichten darüber, dass unzählige Menschen Opfer von Unterdrückung, Krieg und Brutalität werden; egal, ob sie Muslime, Christen, Juden, Eziden oder Angehörige anderer Religionsgemeinschaften sind, sei es im Irak, Syrien oder an anderen Orten der Welt. Sie werden getötet, gefoltert oder aus ihren Heimatsorten vertrieben. Die Brutalität auf der einen Seite und das Leid der Menschen auf der anderen Seite nehmen von Tag zu Tag unerträgliche Ausmaße an.

 

Der VIKZ ruft die Weltgemeinschaft dazu auf, dieser Grausamkeit ein Ende zu setzen, den Opfern zu helfen, ihr Leben, Hab und Gut zu schützen:

„Unschuldige Menschen zu töten, zu foltern oder aus ihrer Heimat zu vertreiben, ist mit islamischen Werten nicht vereinbar. Wer dies trotzdem tut, ist ein Verbrecher, der sich nicht nur an der Menschlichkeit, sondern auch an seiner Religion vergeht.“, so der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ).

 

Der VIKZ fordert ein stärkeres Engagement für die Notleidenden: „Unsere Religion lehrt uns, Unterdrückten zu helfen, für ihr Leben, Hab und Gut einzustehen. Flüchtlinge aus diesen Ländern dürfen nicht allein gelassen werden. Sie brauchen unsere Solidarität und wohlwollende Aufnahme.“

 

Muslime dürfen sich von extremistischen Fanatikern nicht verleiten lassen und müssen ein waches Auge haben. Der Koran lehrt, dass einer, der einen Menschen tötet, gleich dem ist, der die ganze Menschheit tötet. Gewalt, Hass und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit haben im Islam keinen Platz. Die Botschaft des Islams ist Frieden; Frieden mit sich selbst, Frieden mit der Umwelt und Frieden mit der ganzen Schöpfung.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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