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VIKZ: Alarmiert über die stark ansteigende Islamfeindlichkeit

Köln, 13. Oktober 2010 – Die aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung „Die Mitte in der Krise“ bescheinigt eine deutliche Zunahme der Islamfeindlichkeit in Deutschland. Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung stimmt islamfeindlichen Aussagen zu. Zudem bescheinigt die Studie ein erschreckendes antidemokratisches Potenzial in der Gesamtbevölkerung. Demnach wollen 58,4 Prozent die islamische Religionsausübung einschränken und jeder Zehnte Bürger  will von einem "Führer" mit harter Hand regiert werden. Der VIKZ fordert die Politik auf, Islamfeindlichkeit endlich ernst zu nehmen und dringend auf die Agenda zu setzen.


„Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend. Alle gesellschaftlichen Kräfte müssen aktiv gegen die wachsende Islamfeindlichkeit vorgehen. Die Ängste der Bevölkerung sollten natürlich ernst genommen werden. Dies darf aber nicht auf Kosten der Muslime geschehen“, so Mustafa Imal, Präsident des VIKZ. „Derzeit instrumentalisieren und diffamieren Teile der Politik den Islam aus Opportunismus. Die Bevölkerung wird bewusst gegen den Islam aufgebracht. “


Diese Entwicklung deckt sich auch mit den aktuellen Ergebnissen der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), wonach ein Großteil der deutschen Bevölkerung keine muslimische Nachbarn oder Freunde haben will.


„Die Zunahme antimuslimischer Ressentiments sind eindeutig ein Zeichen der falschen Islampolitik in diesem Land. Hier ist ein dringendes Handeln gefragt“, so Imal weiter. „Es muss alles dafür getan werden, dass rechtspopulistische und antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft nicht hoffähig werden.“

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KRM - Pressemitteilungen

Gründung einer Christlich-Muslimischen Friedensinitiative - CMFI

Pressemitteilung zur Gründung einer Christlich-Muslimischen Friedensinitiative - CMFI   Christliche und muslimische Vereinigungen auf Bundesebene haben im März 2018 in Köln eine Christlich-Muslimische Friedensinitiative gegründet mit dem Ziel, ein Friedensnetzwerk der Religionen zu fördern. Einzige Voraussetzung für die Mitwirkung ist die Bereitschaft zu Dialog und Zusammenarbeit.

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