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Minister Guntram Schneider beim Iftar-Empfang des VIKZ - Eine große Religion wie der Islam darf nicht diskreditiert werden

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Die Iftar-Abende anlässlich des Fastenmonats Ramadan haben eine sehr lange Tradition beim Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Am Freitagabend begrüßte Mehmet Duran, Präsident des VIKZ, die zahlreich erschienenen Gäste zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Blauen Moschee in Herten.

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Eine Vielzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirche, Kultur und öffentlichem Leben folgten der Einladung des Verbandes. Unter ihnen: als Ehrengast Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Guntram Schneider, der türkische Generalkonsul Ufuk Gezer, der Religionsattache Ramazan Ilıkkan, der Grünen Landtagsabgeordnete Ali Baş, Hertener Lokalpolitiker wie der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Herten Karl-Heinz Forst, Propst und Pfarrdechant Rainer Irmgedruth vom Bistum Münster, der Kantor der jüdischen Kultusgemeinde Recklinghausen Isaac Tourgman sowie Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften.

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Während seiner Iftar-Ansprache dankte Duran den Gästen und betonte die Bedeutung des Ramadan als eine Zeit der Geduld, der Besinnung und der Solidarität mit Armen und Bedürftigen.

Ferner gedachte Duran an die unterdrückten Menschen und Flüchtlinge auf der ganzen Welt und wies auf die Wichtigkeit der Flüchtlingsarbeit hin.

„In der Menschheitsgeschichte hat es immer wieder Migration und Asyl gegeben. Auch Muslime mussten anfangs ihre Heimat verlassen.  Einmal wurden muslimische Flüchtlinge von den abessinischen Christen aufgenommen. Ein anderes Mal von den muslimischen Medinensern. Sie teilten mit ihnen ihr Brot, ihre Häuser und ihre Kleider. Diese Menschen haben als Muhadschir (Migranten) und Ensar (Helfer) Geschichte geschrieben. Unsere Moscheegemeinden versuchen den Flüchtlingen je nach ihren Möglichkeiten behilflich zu sein.“, so Duran.

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Minister Schneider würdigte die Arbeit der Moscheegemeinden und hob hervor, dass 1,4 Millionen Muslime in Nordrhein-Westfalen leben und dass der Islam somit die drittgrößte Religionsgemeinschaft nach den beiden Kirchen darstellt. Er unterstrich, dass andere Kulturen gewollt sind, „und zwar ganz bewusst“. Eine große Religion wie der Islam dürfe wegen terroristischen Anschlägen wie in Paris und anderswo nicht diskreditiert werden. „Terror kennt keinen Gott.“, so Schneider.

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Im Anschluss an die Grußworte begingen alle Gäste das gemeinsame Fastenbrechen und nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche.

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