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Rasulullah, dem Gesandten Allahs folgen -23. November 2018/15. Rabiulawwal 1440

Verehrte Muslime,

auf den Spuren von Rasûlullâh (s.a.v.) zu sein, ihm und den islamischen Gelehrten und Evliyâ, den Gottesfreunden zu folgen - darüber möchte ich heute in meiner Hutbe sprechen.

Der tiefere Sinn bei der Erschaffung der Menschen und der Dschinn ist es, dass sie Allâh Teâlâ kennenlernen und Ihn anbeten. Dschenab-i Hakk hat uns Muslimen Gebete in unsere Verantwortung gegeben. Auch hat Er uns über Seine Gesandten und Seine Offenbarungsschriften mitgeteilt und beigebracht, wie wir dieser Verantwortung im Einzelnen gerecht werden können.

“Wahrlich, Wir Selbst haben die Ermahnung (den Koran) herabgesandt und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.” (Sure 15:9)  Dieser Âyet-i Kerîme entnehmen wir, dass der Kur´ân-ı Kerîm ein Buch ist, das durch Menschen nicht verändert worden ist und es unter der Schutzgarantie Allâhs steht und somit bis zur Kıyâmet nicht verändert werden wird. Und der Gesandte Allâhs (s.a.v.) hat uns diesen Kur´ân verkündet. Er ist das letzte Glied in der Kette der Propheten und deren Herr, deren Efendi.

Der Mensch mit der besten Ahlak, den besten Charaktereigenschaften und dem besten Benehmen ist zweifelsohne Rasûlullâh (s.a.v.). Denn seine Ahlâk, so spricht unsere ehrenvolle Mutter Hazret-i Âişe ist die Ahlâk des Kur´âns. Er hat den offenkundigen Kur´ân mit seinem Leben interpretiert, es sozusagen gelebt. Rasûlullâh (s.a.v.) ist für uns in jedem Lebensbereich das beste Vorbild. In der Âyet-i Kerîme 21 der Sûre el- Ahzâb heißt es: „Wahrlich, Ihr habt im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, für denjenigen, der auf Allah und den jüngsten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.“ Diese Âyet-i Kerîme wird in den Tefsirwerken wie folgt erläutert: „Diese Âyet offenbart, dass Rasûlullâh nicht nur durch seine Worte, sondern auch mit der Art sein Leben zu gestalten Wegweiser und Vorbild ist. Das heißt, Rasûlullâh hat sich nicht damit begnügt den Islâm zu verkünden, sondern er hat es bis in die letzten Details selbst praktiziert und in seiner eigenen Person vollständig aufgehen lassen. Das ist seine Art der Unterweisung und das ist sein Vorbild für uns.“ Daher stellen wir folgendes fest: Ohne sich an die Sunna Rasûlullâhs zu klammern, ohne in seine Fußstapfen zu treten, ohne ihn sich zum Vorbild zu nehmen und ohne ihn zu lieben ist es nicht möglich an den vollendeten Glauben und an den Kern des Glaubens zu gelangen.

Diesen Punkt im Islam haben in erster Linie die Sahaba, alle unsere Gelehrten der Ehl es-Sunna, Imâme in Müdschtehid-Position und die Evliyâ, also die Allâh nahestehenden Menschen am besten begriffen. So haben sie ungemein hohe Anstrengungen unternommen um die Sunna Rasûlullâhs zu überliefern und sie zu bewahren; und sind selbst so für uns zu guten Vorbildern geworden. Sie haben sich ihr Leben lang Rasûlullâh (s.a.v.) zum Vorbild genommen und haben seine Sunna gelebt und praktiziert. Für uns Muslime gehört es sich daher diese unsere Altvorderen, unsere Gelehrten als Vorbilder zu nehmen und unser Leben ihrer Wegweisung gemäß zu gestalten. Dies ist eine Form Rasûlullâh (s.a.v) zu folgen und Ihn zum Vorbild zu nehmen.

Dieser beschriebene Umstand wird in der Sûre el-Isrâ sehr klar und deutlich zum Ausdruck gebracht: „An jenem Tag werden Wir alle Menschen mit ihrem (jeweiligen) Führer vorladen. Diejenigen, die dann ihr Buch in die rechte Hand bekommen werden, lesen ihre Bücher. Sie werden nicht das geringste Unrecht erleiden.“ Dies, liebe Muslime, ist die Beschreibung derer, denen man folgen sollte und dies ist der Lohn dafür, dass man ihnen folgt.

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