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30. Juni 2017 / 6. Şevval 1438 - Die Zeit nach dem Ramadanfest

Hutbe

Hochverehrte Muslime,

 unseren erhabenen Gast, den Ramazan-ı Şerif, haben wir nunmehr verabschiedet, können und werden uns aber von seiner spirituellen Atmosphäre nicht lossagen. 

 

Jedes Ende ist gleichzeitig auch ein Neuanfang. Die Zukunft zieht ihre Kraft und Energie von der Vergangenheit. Mit dem was wir in der Vergangenheit zusammengespart haben, können wir eine Zukunft voller Frieden und Glück aufbauen.

Daher sollten wir auf keinen Fall unsere Bücher der Ibâdât nicht mit dem Ende des Ramazan-ı Şerif zuklappen, vielmehr sollten wir uns mit dem Schwung und Elan dieses gesegneten Monats zu neuen und ertragreicheren Ibâdât hinwenden. Dies ist gleichzeitig auch Şükür, also  innigster Dank an Allahu Teâlâ für die große Gabe des Monats Ramazan-ı Şerif. In der Sûre Ibrahim in Âyet 7 (Sieben) heisst es:

Bei Meinem Wesen (schwöre Ich), wenn Ihr dankt werde Ich Meine Gaben bei euch mehren.

 

 

Geschätzte Muslime,

nun aber sind wir im Şevval, im ersten der drei Hadschmonate angekommen. Es wurde uns ans Herz gelegt, in diesem Monat sechs Tage lang zu fasten. Der Gesandte Allâhs (s.a.v.) hat dazu eindeutig gesprochen: „Wer den Ramazan durchfastet und anschließend im Monat Şevval sechs weitere Tage anhängt, für den ist es, als hätte er das ganze Jahr über gefastet.“

Bei den Nafile Ibâdât ist eine einfache und ungezwungene Form der Anbetung makbul, das heißt von Allâh angenommen. Darum sollte man das Fasten im Monat Şevval so gestalten, wie es einem am leichtesten fällt. Je nach Wunsch kann man die sechs Tage in einem durch oder aber mit Unterbrechungen fasten, zum Beispiel an drei Montagen und drei Donnerstagen. Besonders empfohlen sind aber die Tage während des Vollmonds zwischen dem 12. (Zwölften) und 17. (Siebzehnten) Şevval.

 

Liebe Muslime,

vor uns liegt die Zeit für den Hadsch. Ohne Zweifel träumt ein jeder Muslim davon die Kâ’be-i Muazzama mit Tavaf in vollen Zügen zu geniessen, in Medine-i Münevvere Rasûlullâh (s.a.v.) zu besuchen, diese Erde, die mit so vielen Gesandten Allâhs gesegnet war einzuatmen und die Seele in diesen Gefilden, wo an jeder Ecke das Licht der Offenbarungen Allâhs zu spüren sind, baumeln zu lassen. So ist es nun wichtig die Alltagsprobleme zu überwinden und uns für den Hadsch zu interessieren und gleich auch anzumelden.

Wer das nötige Kleingeld für den Hadsch aufbringen kann und auch für die Zuhause zurückbleibende Familie sorgen kann, ist verpflichtet einmal im Leben den Hadsch zu vollziehen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Kurban, der an den Tagen des Hadsch Pflicht ist. Der Kurban beinhaltet viele tiefe Weisheiten, wie zum Beispiel das soziale Element, die Unterstützung von Bedürftigen und Nachbarn oder der spirituelle Schutzakt gegen jedwede Gefahren in der Zukunft. Das wichtigste ist die Nähe zu Allâhu Teala, die mit dem Kurban zustandekommt.

Auch hierfür sollten wir uns jetzt schon kümmern und nicht einfach auf später verschieben. 

 

Liebe Brüder im Islam,

mit eurer Unterstützung führen wir als Gemeinde unsere Arbeit fort. So haben wir auch schon mit den Vorbereitungen für den kommenden Kurban-Bayram begonnen. Die aufrichtige Hingabe und das Interesse, die ihr und wir alle für den Ramazan-ı Şerif aufgebracht haben, möge, so hoffen wir, unvermindert weitergehen.

Vergessen sollten wir dabei nicht: es liegt in unserer Hand einen jeden Tag zum Freitag, eine jede Nacht zur Kadir Nacht und einen jeden Monat zum Ramazan zu machen… Hauptsache wir wissen diese gesegneten Monate, Tage und Nächte gut für uns zu nutzen…

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