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Das islamische Gottesverständnis
Der Iman (Glaube) an einen einzigen
Gott (tevhid) und seinen Gesandten Muhammed (a.s.) bildet das
Fundament des islamischen Glaubens. Daher beginnt das islamische
Glaubensbekenntnis mit der Negation jeglicher Gottheit (La ilaha) und
bestätigt dann, dass es nur einen einzigen Gott (illallah)
gibt.
Allah ist der arabische Begriff für
den einen Gott, eine Symbiose aus dem arabischen Artikel „al“ und
dem Wort „ilah“ (Gott, Gottheit). Ungeachtet seiner Bedeutung in
der arabischen Sprache wird es wie der Eigenname Gottes verwendet,
aber auch von arabischsprachigen Nichtmuslimen als Begriff für Gott
schlechthin.
Allah bezeichnet sich selbst unter anderem als
Gott Ibrahims, Ismails, Ishaqs und Yakubs (a.s.), der sich diesen
geoffenbart hat. Er ist Ahad, der Eine, der Einzige. Er ist Ar-Rahman
(Allerbarmer), Ar-Rahim (der Barmherzige), der Allwissende, der
Schöpfer, der Allvergebende, der Allmächtige, der mit seinen 99
schönen Namen (al asma al husna) im Islam gepriesen wird.

